Irmela & Kathi on tour
Wednesday, August 30, 2006
Friday, August 25, 2006
Welcome to Bali
Am 23.8.06 kamen wir also nun endlich auf Bali an - der suedlichste Punkt und die letzte Station auf unserer langen Reise. Von hier aus wird es nur noch wieder Richtung Deutschland gehen (mit Umweg ueber Bangkok), und das ist schon ein wirklich komisches Gefuehl. Sechs Monate sind doch keine allzu lange Zeit. Dennoch geniessen wir unsere 2 1/2 Wochen auf Bali sehr! Wir sind begeistert von der abwechslungsreichen Landschaft, die wunderbar durch freundliche Menschen und viele hinduistischeTempel ergaenzt wird. Juhuu, mein erster Aufenthalt auf der Suedhalbkugel! :-)
Thursday, August 24, 2006
Exkurs: Malayisch
Schon bald nach unserer Ankunft in Malaysia fielen uns einige Woerter auf, die uns irgendwie bekannt vorkamen... nach so langer Zeit in Laendern, in denen man die Schriftzeichen nicht lesen konnte (Thailand, Laos, Myanmar), waren wir froh bekannte Buchstaben zu entdecken... und so schnell hinter den Sinn der Woerter zu kommen. Tipp: es helfen Englischkenntnisse. Hier einige Beispiele:Restoran - Restaurant
Teksi - Taxi
Bas mini - Minibus
Bas ekspress - Expressbus
Bas eskolah - Schulbus
Stesen - Haltestelle/Bahnhof
Immigresen - Immigration/Passkontrolle
Oren - Orange
Kek - Kuchen/Keks
Insurans - Versicherung
Pos - Post
Polis - Polizei
Epal - Apfel
Muzium - Museum
Teh - Tee
Kopi - Kaffee
... und mein absoluter Liebling: Aiskrim - Eiscreme
Wednesday, August 23, 2006
Bei den Iban im Langhaus
Nach soviel Natur in Malaysia, nach Dschungeltreks, Tierbeobachtung, Flussfahrten und fantastischen Tauchgaengen, beschlossen wir nun endlich besser kennenzulernen, was auf Borneo bisher zu kurz gekommen war - die Menschen. Also buchten wir einen Aufenthalt in einem traditionellen Iban-Langhaus, mit Bus und Boot ca. 5 Stunden von Kuching entfernt, dicht
an der indonesischen Grenze. Nun denkt ihr wahrscheinlich an gefaehrliche Kopfjaeger, mysterioesen Dschungel, Jagd mit Blasrohren und langjaehrige Stammeskriege... naja, dem war auch so vor vielen Jahrzehnten, doch das Leben im Langhaus hat sich der Zeit angepasst. Es gibt Elektrizitaet, Telefon und europaeische Toiletten. Man traegt Adidas-Shirts, ist christlichen Glaubens und hat Beckham-Poster an der Wand. Aber eine grosse Besonderheit gibt es halt doch: die Iban leben immer noch in Langhaeusern. Langhaeuser sind (Ueberraschung!) lange Haeuser, in denen bis zu 25 Familien oder mehr unter einem Dach leben.
Dabei gehen von dem riesigen langen Gemeinschaftsraum (siehe Foto), in dem sich der groesste Teil des Alltagslebens abspielt, kleinere Wohnungen fuer die einzelnen Familien ab, in denen geschlafen und gekocht wird (und die Beckham-Poster haengen). Fuer die Touristen wurde gleich nebenan ein extra Gaestehaus gebaut, natuerlich in lang und mit vielen kleinen Boxen fuer die Matrazen und Moskitonetze. Nachdem wir zusammen mit unserem Guide Paul zum ersten Mal die sehr
gewoehnungsbeduerftige Koenigin der asiatischen Fruechte - die Durian- direkt vom Baum probiert hatten (schmeckt wie Bratwurst mit Kartoffelpueree), wurden wir in den Langhausalltag eingefuehrt. Wir bekamen quasi eine Fuehrung, sahen unsere ersten Menschenschaedel, die immer noch zur Deko aufbewahrt werden und trafen den frueheren, charismatischen Chief der Gemeinde, der mittlerweile von seinem Sohn abgeloest wurde. Dieser hatte noch die traditionellen Tatoos an Kehle, Armen und Beinen (zeigt seinen Krieger-Status) und konnte uns sogar noch einen Dolch
seines Grossvaters presentieren, der mit echtem Menschenhaar dekoriert ist - mit Rotem (was auf einen Europaeer hinweist...). Denn in jener Zeit schnitten die Iban noch die Koepfe ihrer besiegten Gegner ab, und hängten sie als Trophäe und Gluecksbringer vor ihre Eingangstuer. Nach dem Abendessen ging es dann zum touristischen Teil des Trips ueber, und einige der Stammesmitglieder fuehrten vor einer ganzen Horde -meist britischer Touris- den Willkommenstanz in traditonellen Iban-Kostümen, begleitet von rythmischer Trommelmusik auf. Dazu wurde grosszuegig selbstgebrannter Reiswein verteilt um die Meute in Stimmung zu bringen und dieser zu einem lauten gemeinsamen "Uhhhhhhhhhhhhhh, aaaaaaaaaaaaahhhh" genuesslich heruntergespült. Um den anschliessenden gemeinsamen Tanz der eher peinlichen britischen Gruppe mit den Iban drueckten wir uns lieber.... und blieben nach Ende der
Veranstaltung einfach ein bisschen im Langhaus sitzen, als alle anderen schon herausgestuermt waren. Unser Glück! Schon bald kam Paul mit einer tollen Nachricht zu uns: wir seien vom ehemaligen Chief in seine Wohnung eingeladen wurden, um mit einigen Familienmitgliedern den ersten Geburtstag seines Urenkels zu feiern. Na prima, nix wie los. Als wir eintraten, war schon ein christlicher Gottesdienst im Gange, bei welchem ueberraschenderweise haargenau die gleichen Lieder gesungen wurden, wie in deutschen Gottesdiensten - bloss in malayischer Sprache. Selbst das "Vater Unser" konnten wir zu grosser Freude Aller mitsprechen. (An dieser Stelle danke an meine fruehere Pastorin Frau Lissner). Nach ca. 45 min Gottesdienst im Wohnzimmer, wurde dann die Torte angeschnitten und die Geschenke ueberreicht.
Auch wir gaben, wieder mal zu grosser Freude Aller, hoeflich ein kleines Geldgeschenk und wurden sofort zum anschliessenden (zweiten, aber diesmal authentischen) Abendessen eingeladen, natuerlich im Gemeinschaftraum auf dem Boden sitzend. Froehlich und reichlich wurde traditionelles Essen aufgetragen, ueber Fisch-Satee und gebratene Reisnudeln bis hin zu heissem Kakao... äh, ja. Die Maenner sassen getrennt von den Frauen und Kindern und diskutierten heftig, bis die erste flasche Reisschnapps die Runde machte. Und die Zweite. Typisch
malayisch gibt es pro Flasche ein Glas, aus dem jeder reihum trinkt. Irgendwie erreichten uns diese Glaeser besonders haeufig und bald lernten wir die gesamte Elite der Gemeinde kennen: Den amtierenden Chief, seinen Sohn, seinen Vater, den Priester und den Sharmanen (siehe Foto). Zu spaeterer Stunde verabschiedeten wir uns und fielen in unsere, wie Kathi sie so schoen beschrieb, Pferdeboxen, als um 23:30 der Strom ausging. Nach dem Fruehstueck am naechsten
Morgen wurden wir noch ein bisschen im Wildlife-Ueberleben geschult. Wir lernten, welche Blaetter und Knollen aus dem Dschungel essbar sind, wie Kautschuk gewonnen wird, wie man verschiedengrosse Fallen fuer Tiere (oder Menschen!) baut und
wie man mit der beruehmten Blowpipe (Blasrohr) umgeht, mit welchem die Iban aus 50 m Enfernung kleine Tiere erlegen koennen. Wir starteten erstmal mit 5 Metern und schon nach wenigen Versuchen trafen wir unsere erste Guave mitten ins Herz. Hah, erlegt! Ueberlebensfaehig im Dschungel! Nachdem wir uns noch eine kurze, unblutige Darbietung eines Hahnenkampfes ansehen durften, der seit Anfang des Jahres in Malaysia verboten ist, stiegen wir wieder in unsere Langschwanzboote, verliessen also das Langhaus, um uns auf den langen Weg Richtung Kuching zu begeben.Ein Highlight gab es aber noch: das Semenggoh Nature Reserve mit seinem angeschlossenen Wildlife Rehabilitation Center fuer Orang Utans. Als aufmerksame Blogleser denkt ihr nun wahrscheinlich: hmm, sowas hat sie doch schon in Sabah besucht. Richtig! Aber diesmal hatten wir richtig viel Glueck. Nachdem die Masse an asiatischen Touristen die Futterstelle der Orang Utans verlassen hatte, an welcher nur ein einsamer
Waldmensch in weiter Ferne aufgetaucht war, kam ein aufgeregter Ranger zu uns und dirigierte uns zu einer zweiten Futterstelle. Und da war er! Richie! Das dominante Maennchen des Waldes, 27 Jahre alt und fast 200 kg schwer, kuendigte sich durch furchteinfloessende Baumschuettel- und abbrechgeraeusche an, wie der T-Rex in Jurassic Park. Sein rotes Fell glaenzte durch die sattgruenen Blaetter und hungrig machte er sich ueber Bananen und Kokusnuesse her... nur ca. 5 Meter von uns entfernt. Ein Koloss mit beeindruckender Ruhe und dunkelbraunen Augen. Zusammen mit den Rangern gingen wir sogar bis auf 3 Meter an ihn heran und merkten kaum, dass auch noch eine junge Orang Utan Mutter samt Nachwuchs auftauchte. Voellig beeindruckt blieben wir lange Zeit und machten viele Fotos... bis die Ranger nach Hause wollten.Voellig unglauebig war auch Paul: "Girls, you're so lucky. First celebrating with the Iban and now Richie shows up. Unbelievable." Das fanden wir auch.
Sunday, August 20, 2006
Ein Tag als asiatisches Model
Kurze Story, wenig Sinn. Auf dem Kuching Festival, bei dem Philip uns abgesetzt hatte, stiessen wir zufaellig auf eine Reihe von Hochzeitsfotografen, die sehr guenstig wirklich nette Bilder anboten. Ich war irgendwie begeistert vom Preis-Leistungs-Verhaeltnis und am naechsten Morgen vereinbarten wir nach anfaenglichem Zoegern einen Termin fuer den gleichen Tag. Mein Geburtstagsgeschenk fuer mich selbst. :-)Ein bisschen durfte ich mich fuehlen wie eine Prinzessin: Einer lackierte mir die Fingernaegel, Einer zupfte meine Augenbrauen und eine Dritte stylte meine Haare. Aus einer riesigen Auswahl von wunderschoenen und traumhaften Abendkleidern durfte
ich mir 3 Outifits raussuchen... und nach 10 Stunden, 4 verschiedenen Outifits (einem Eigenen) und lustigen (teils asiatisch kitschigen) Shootings (mit Kunstschnee - in einem Land in dem es nicht schneit!) durften Kathi und Ich dann 22 Bilder aussuchen... yippie! Auf einigen Bildern bin ich dank Pony oder glatter Haare kaum wiederzuerkennen. Voellig uebermuedet dankten wir dem genialen Team (siehe Bild) und gingen dann abends mit einem Mitarbeiter noch einen typischen chicken rice in einem lokalen Restaurant essen, bevor wir in unsere Betten fielen.
Friday, August 18, 2006
Kuching - die Stadt der Katze
Als der britische Abenteurer James Brooke bei seiner Ankunft nach dem Namen des Tieres fragte, welches ihm als erstes ueber den Weg lief, antworteten die Einheimischen: "Kuching" - Katze. Seit dem heisst die Stadt "Katze" und ist auch voll von diesen. Es gibt ein paar Echte, aber noch mehr Unechte, in Form von recht kitschigen Standbildern, ueberall in der Stadt verteilt. Es gibt sie in allen Souvenirlaeden, in jeder erdenklichen Form und Farbe und es gibt sogar ein Katzenmuseum. Heute ist Kuching die Hauptstadt des Staates Sarawak und ca. 1 Flugstunde von Kota Kinabulu und ca. 1 1/2 Flugstunden von Kuala Lumpur entfernt. (Diesmal waren wir mit unseren Rucksaecken schlauer und kamen gleich 5-lagig bekleidet zum Flughafen).In Laos hatten wir den netten Malaysier Michael getroffen, mit dem wir uns in Kuching verabredet hatten. Leider musste er geschaeftlich aufs Festland und liess sich entschuldigen. Aber als wir grade bei KFC unser Abendessen genossen, bekam ich erstaunlicherweise ein SMS: "Hello, welcome to Sarawak. My name is Philip, I'm a friend of Michael. How can i help you." Hmm, dachten wir uns, riefen Philip gleich mal an und sassen 40 Minuten spaeter mit ihm auf dem Markt beim Abendessen. Philip fuhr uns durch die Stadt und war fuer die naechsten 5 Tage unser Guide. Er holte uns morgens vom Hostel ab und brachte uns in die Stadt, wir trafen
uns ab und zu mit ihm zum Kaffee oder Abendessen und er freute sich immer uns einzuladen. Man lernt halt eine Stadt doch ganz anders kennen, wenn man einen Einheimischen kennt. Und: das Ganze beweist mal wieder die unglaubliche Gastfreundschaft der Malaysier, die uns waehrend der gesamten Zeit immer wieder begegnete.Kathi und Ich gingen auch nicht nur shoppen, sondern widmeten uns zur Abwechslung mal wieder etwas der Kultur. Wir sahen uns natuerlich das etwas kitschige, aber doch sehr liebevoll gestaltete Katzenmuseum etwas ausserhalb der Stadt an und wissen nun genau Bescheid ueber die Rolle der Katze im Mittelalter und in der Japanischen Gesellschaft. Das waren auch unhaltbare Wissensluecken unsererseits! Ausserdem sahen wir uns noch das Sarawak Museum an, welches sich mal wieder intensiv mit der einmaligen Tierwelt der Region, sowie mit der Kultur der verschiedenen Volksgruppen, vor allem mit den Langhaeusern beschaeftigt. Es gibt zum Beispiel einen orginalgetreuen Nachbau inklusive echter Schaedel ehemaliger Kopfjaeger. Als wir grade aus dem Museum herauskamen sahen wir, dass ein riesiger Auflauf am Merdeka Square der Stadt herrschte und hunderte Kinder in Kostuemen herumliefen. Da am 31. August Malayischer Unabhaengigkeitstag ist und an diesem die Hauptveranstaltung dieses Jahr in Kuching stattfindet, uebten die vielen Schulkinder an ihrem freien Tag stolz fuer diese Veranstaltung. Eine Weile schauten wir uns das Schauspiel aus in gelb-, rot-, weiss- oder blau - kostuemierten herumrennenden Jugendlichen von einer erhoehten Tribuene aus an, bevor wir weiter zogen - immer winkend, denn wir waren von einigen Kindern wohl schon vorher entdeckt worden... "Helloooo!". Nicht verpassen wollten wir dann den bekannten Sundaymarket der Stadt, der schon am Samstagabend beginnt.
Lange schlenderten wir durch die vielen bunten Gassen und probierten einige neue Gerichte und Fruechte aus. Das Niedlichste auf dem Markt war, dass alles Obst und Gemuese auf kleinen bunten Plastiktellern fein saeuberlich portioniert angeboten wird. Die bunten Tellerchen bringen noch mehr Farbe in die sowieso schon sehr bunte Welt der Tropenfruechte und -gemuese uns sind fuer einen sonst wueseligen asiatischen Markt doch eher untypisch - aber uns gefiels. Das sehr nette Flair der Stadt wird noch ergaenzt durch eine lange Waterfrontpromenade, eine Art "Altstadt" mit Markt und chinesischen Shophouses und den vielen sehr stylischen Cafes, die sich ueberall verstreut im Stadtteil Chinatown befinden. Hier gibt es Kaffee, Tee und kleine Snacks zu etwas hoeheren Preisen, dafuer aber in einem erstklassigen Ambiente. Kuching gefiel uns sehr gut, noch dazu war es die letzte Station in unserem so sehr geliebten Malaysia und so verliessen wir die Stadt nur seeeehr schweren Herzens.
Wednesday, August 16, 2006
K.K.
Nach einer 6-stuendigen Busfahrt kamen wir am Abend zusammen mit Benn in Kota Kinabalu, oder K.K., an. Da das bereits sein zweiter Besuch in der Stadt war, entfiel fuer uns die laestige Hostelsuche und wir konnten zielstrebig in die Tropicana Lodge, ein kleines familiaer gefuehrtes Hostel im Zentrum der Stadt fahren. Selten waren wir so freundlich begruesst worden, wir fuehlten uns sofort zu Hause. Die Mitarbeiter uebernachten sowieso im gleichen Zimmer wie die Gaeste und so lernt man sich schnell kennen. Da das ehemalige Jesselton, wie die Stadt vor dem zweiten Weltkrieg genannt wurde, in jenem voellig zerstoert wurde, hat man sie nach dem Wiederaufbau einfach in Kota Kinabulu, in Anlehnung an den hoechsten Berg Suedostasiens, den Mount Kinabulu, umbenannt. Daher ist das Stadtbild leider auch sehr eintoenig und von Betonkloetzen gepraegt, was aber die extreme Freundlichkeit der Einheimischen nicht mindert. Am naechsten Tag besuchten Kathi und Ich dann das Sabah Museum, was sich vor allem mit plastischen Darstellungen und vielen Fotos den verschiedenen Volksgruppen des Staates, sowie der Geschichte und der Tiere der Gegend widmet. Besonders interessant fanden wir die Ausstellung der traditionellen Kleidung einiger Staemme, sowie der vielen ausgestopften Tiere der Wildlife-Abteilung, denn mittlerweile hatten wir eine grosse Anzahl der Ausstellungsstuecke schon selbst in der Wildnis beobachten koennen... von Krokodilen, ueber Schildkroten und Haie bis hin zu kleinen Wildkatzen und verschiedenen Affenarten. Da waren wir gleich ein bisschen stolz.
Am Abend verschlug es uns dann - immer der Nase nach- auf den "Phillipinenmarkt", ein riesiges Sammelsorium an Essenstaenden mit allen moeglichen Angeboten, direkt am Meer mit wunderschoenen Blick auf den farbenpraechtigen Sonnenuntergang in allen erdenklichen Rottoenen und die auslaufenden Fischerboote. Die Kulisse wirkte wie gemalt. Auf dem Markt waren Kathi und Ich dann auch gleich mal wieder eine Attraktion und machten immer laechelnd Fotos mit diversen Standbetreibern, die wir spaeter entwickeln liessen und sie den Leuten am naechsten Tag vorbei brachten. Die Einheimischen hier sind wirklich unglaublich herzlich!Am naechsten Tag hatten wir einen Schnorcheltrip auf die Insel Sapi im Tuanku Abdul Rahman Nationalpark gebucht, zu der wir morgens zusammen mit einem japanischem Paearchen und unserem Hostelbesitzer als "Snorkelguide" aufbrachen. Denn vor der Kueste K.K.'s liegen insgesamt 5 Inseln, die aus dem seichten Suedchinesischen Meer ragen und mit ihren weissen Sandstraenden und gruenen Wald- und Mangrovenbestaenden sehr idyllischen anmuten. Zusammen mit uns kamen auch 400 japanische Pauschaltouristen auf die Insel, was mal wieder Unterschiede in asiatischer und europaeischer Kultur verdeutlichte. Wahrend die "Westlichen" sind auf Handtuecher am Strand packten, sassen Japaner auf Stuehlen mit Stoffueberwurf an kreisrunden Tischen im Schatten. Waehrend die Europaer sich mittags schnell eine Portion Pommes holten, speisten die Japaner von eigens fuer jede einzelne Reisegruppe aufgebauten Buffets mehrgaengig. Als wir mit Bikinis und Schnorchelausruestung ins Wasser gingen, schwammen neben uns die Japaner in Schwimmschuhen aus Stoff, mit Badeanzug und Stoffhose und natuerlich einer knallroten Schwimmweste bekleidet. Soviel dazu.
Wir hatten trotzdem wunderschoene Schnorchelgaenge und genuegend Platz und Zeit uns waehrend der Mittagshitze am weissen Sandstrand vor tuerkisblauem Wasser auszuruhen, bevor ich noch mal schnorchelte uns wir beide uns den Ruecken verbrannten. Naja, dennoch ein schoener Tag.
Monday, August 14, 2006
Unterwegs mit Uncle Tan
Da die Insel Borneo vor allem fuer seine Artenvielfalt bekannt ist, entschlossen wir uns, eine "Wildlife Tour&Stay" mit Uncle Tams in der Gegend des Kinabatangan Rivers im einfachen Wildlife Camp zu buchen. Zusammen mit Benn trafen wir gegen Mittag im Buero von Uncle Tam's ein und wurden nach einem lokalem Mittagessen (das bedeutet immer Reis und Gemuese) an den Bootsanleger in die Naehe von Sukau gefahren. Von dort aus ging es mit kleinen Booten zu dem in der Mitte von Nichts (naja, mitten im Dschungel) gelegenen Camp. Schon die Anreise war eine richtige Riversafari, wir sahen Leguane, Makakenaffen und einige kleine Krokodile. Aus der Ferne durften wir auch schon die ersten Nashornvoegel bestaunen, die besonders fuer dieses Gebiet sehr typisch sind. Im Camp angekommen bezogen wir die einfachen Holzverschlaege, immerhin mit Moskitonetz und Matratze auf dem Boden ausgestattet, und hatten dabei sogar noch Glueck. Da das Camp wohl ueberbucht war, konnten wir leider (!) keinen Platz in den 6er-Huetten mehr finden und wurden so in das zum Schlafplatz umgebaute
Buero des Chefs ausquartiert - zu dritt. Viel besser und mit 4 Waenden. Kurz darauf tauchten im Camp auch schon einige lustig-aussehende baertige Wildschweine auf, die eine Weile umher liefen und nach Futter suchten. Wir machten uns nach dem lokalen Abendessen auf zu unserem ersten Abenteuer, einer River-Safari bei Nacht. Da es natuerlich recht dunkel ist, braucht man einen sehr guten Guide, den wir mit Lan auch bekamen. Er entdeckte wirklich jeden noch so kleinen Frosch auf 50 m Entfernung, spottete jeden noch so kleinen schlafenden Vogel auf irgendwelchen Aesten. Die Highlights waren auf jeden Fall eine grosse Eule, an die wir ganz nah heranfahren konnten, eine ganze Horde pinkelnder Makakenaffen, ein schlafender Monitor Lizard auf einem Ast und zwei in der Ferne ganz gefaehrlich gelbleuchtende Krokodilaugen, die aber schnell abtauchten, als wir uns naeherten. Voellig muede trabten wir den langen, matschigen Weg mitten in der Nacht zurueck zum Camp und probierten gegen 23 Uhr bei einer auesserst klangvollen Dschungelgeraeuschkulisse ein bisschen Schlaf abzubekommen, denn am naechsten Morgen stand um 6:30 Uhr, schon vor dem Fruehstueck, die naechste Riversafari an. Denn: Wildlife sieht man am ehesten fruehmorgens oder spaetnachmittags, wie wir gelernt haben. Also quaelten wir uns leicht verquollen von unseren Matratzen und ab gings auf Boot. Auch diesmal sahen wir wieder jede Menge Makakenaffen und vor allem eine ganze Reihe Nashornvoegel aus der Ferne. Ferne macht aber nichts, denn das grosse Horn auf ihrer Nase (wie der Name schon sagt), ist ein wirklich herausstechendes Merkmal und auch im Vorbeiflug zu bestaunen. Ein Highlight war diesmal eine ganze Horde Nasenaffen, die es sich in einer Baumkrone bequem gemacht hatte, auch Proboscis Monkey genannt. Diese Art ist wirklich sehr selten und kommt nur auf Borneo vor. Sie sind sehr lustig anzuschauen, denn nicht nur ihre riesige Nase ist knallrot. Auf dem Rueckweg zum Camp sahen wir sogar noch eine Gruppe Biber, die sich auf
einer Sandbank tummelte und uns im vorbeitreibenden Boot neugierig beaeugte. Mit knurrendem Magen stapften wir den Weg zurueck zum Camp und nahmen ein staerkendes French-Toast-Fruehstuck zu uns, und erfuhren, dass eine andere Gruppe sogar einen wilden Orang Utan in einem Baum entdecken konnte. Aber nicht, dass wir jetzt mal eine Pause gehabt haetten, nein. Gleich nach dem Fruehstuck ging es weiter zu Fuss, um die Insektenwelt und Natuer in der schlammigen Umgebung zu erkunden. An dieser Stelle: danke Papa fuer die Trekkingschuhe! So schlugen wir uns wacker durch das sumpfige Hinterland des Camps und durch die oft skurril anmutende Natur. Wiedermal hatten wir einen genialen Guide, der neben einem Tausendfuessler sogar den zweitkleinsten Frosch der Welt zwischen den Baumstaemmen fand. Dieser ist noch nicht mal so gross wie ein Fingernagel, kann aber ueber 1 m weit springen. Unser absoluter Liebling war aber der Cotton-Bug, der, wie der Name schon sagt, wirklich wie ein kleines laufendes Stueck Bamwolle durch das Dschungelgeaest krabbelt und das in Schneeweiss. Vorbei an riesigen Baeumen wurden wir kurz vor Erreichen des Camps noch von einer schreienden Horde Makaken angefallen, deren Revier wir offensichtlich nicht beachtet hatten, aber unser Guide schlug sie tapfer in die Flucht. Man merke sich: bei schreienden Makaken schnell mit einem Stock bewaffnen. Nach dem Mittagessen hatten wir nun die heisse Nachmittagszeit zum Ausruhen, denn genau das tun die Tiere auch und sind somit sowieso nicht zu sehen. Ein
weiteres Mal stand gegen 17 Uhr nun noch eine letzte Riversafari an. Gleicher Fluss, gleiche Tiere und mittlerweile ein recht durchgesessenes Gesaess.... Die Nachtwanderung zur Erkundung der Insekten- (insbesondere Spinnen, ihr wisst ja wie ich die mag) und Froschwelt Borneos durch den Matsch liessen wir zugunsten einiger Dosen Bier mit zwei schottischen Oelplattformarbeitern dann doch lieber aus... und wir sollten Recht behalten, denn als alle anderen grade zu Fuss durch den Dschungel marschierten gab es einen kraeftigen Wolkenbruch - und wir sassen im Trockenen. Haha.Am spaeteren Abend gesellten sich noch einige der Guides mit Gitarre zu uns und die alten Klassiker wurden rausgeholt. Genauso wie unsere Essenreste aus den Muellbeuteln von einigen Civit Cats, einer Wildkatzenart, wahrend wir froehliche Lieder trellerten... Der Abend endete dann eher spaet und nachdem wir uns erneut zu interessanter Geraeuschkulisse von den Matratzen erhoben hatten, ging es nach dem Fruehstuck direkt zurueck zum Bootsanleger. Ein letzter Monitor Lizard wank uns auf dem Rueckweg Auf Wiedersehen, bevor wir in den Minibus zurueck zum Office verfrachtet wurden. Nun folgten bloss noch 6 Stunden Busfahrt in die Zivilisation, in die Hauptstadt von Sabah.
Saturday, August 12, 2006
Orang Utans in Sepilok
Das Sepilok Rehabilitation Center liegt im Norden Borneos und wurde schon 1964 gegruendet um -wie der Name schon sagt- Orang Utans und andere Tiere, die aus irgendeinem Grund aus ihrer natuerlichen Umgebung gerissen wurden, zu rehabilitieren, also wieder auszuwildern. Allem voran verwaiste Orang Utan Babies. Frueher gehoerte der ganze suedostasiatische Raum zum Verbreitungsgebiet der Orang Utans, heute sind sie nur noch in kleiner Anzahl in Teilen Borneos und Sumatras zu finden. Sie sind das groesste auf Baeumen lebende Tier und bauen sich jede Nacht ein neues Nest, da sie Einzelgaenger sind und staendig umherziehen. Nur zu Paarungszwecken finden sie sich zusammen, die Muetter kuemmern sich anschliessend um die 5 - 8 Jahre um ihren Nachwuchs bevor beide erneut alleine weiterziehen.Im Moment leben ca. 80 Tiere in Sepilok, die groesstenteils
verwaist in den unendlichen Palm-Oel-Plantagen der Gegend gefunden oder illegalerweise von einheimischen Familien als Haustiere gehalten wurden. Im 43 qkm grossen Areal am Rande des Kabili Sepilok Forest Reserve, welches mit tropischem Regenwald bedeckt ist, werden die jungen Waldmenschen, was Orang Utan uebersetzt bedeutet, also wieder auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Das kann allerdings viele Jahre dauern, denn oft koennen die Kleinen weder Klettern noch eigenstaendig Futter beschaffen. Dafuer gibt es Pfleger, die den Affen langsam und behutsam beibringen, was sie sonst von ihrer Mutter erlernt haetten und auch ein Buddy-System, wo nach etwas aeltere Orang Utans den Juengeren helfen. Haben die Kleinen die Grundeigenschaften gelernt, werden sie in den weiten Wald gelassen, aber noch 2 mal taeglich mit Milch, Bananen und Zuckerohr versorgt. Der Speiseplan ist mit Absicht so eintoenig gestaltet, damit die Orang Utans lernen, eigenstaendig fuer abwechslungsreichere Kost zu sorgen. Mit der Zeit wird dann das Futter immer tiefer in den Wald gebracht und die Tiere immer mehr sich selbst ueberlassen.
Die Fuetterung findet auf eigens aufgebauten Holzplattformen statt. Zu diesen stroemen dann sowohl Pauschal- als auch Individualtouristen in grossen Scharen, denn nur selten bekommt man sonst die Gelegenheit die Tiere einmal aus solcher Naehe in ihrer natuerlichen Umgebung und ohne Gitter zu sehen. Obwohl vielen Mitreisenden das Spektakel zu touristisch war, genossen Kathi und Ich es doch sehr. Als einige der Ersten waren wir morgens an der Station und konnten uns nach einem kurzen Spaziergang durch den Dschungel so auch gleich die besten Plaetze nahe der Fuetterunsplattform sichern. Knapp eine Stunde beobachteten wir die vielen juengeren und einige aeltere Orang Utans, die sich froehlich ueber das Futter hermachten und anschliessend noch ein bisschen an den eigens angebrachten Seilen herumkletterten und spielten. Anschliessend sahen wir uns noch ein Film ueber die Auswilderung der "Waldmenschen" an und besuchten das direkt daneben liegende Museum mit einigen interessanten Infos ueber die leider ernsthaft bedrohte Tierart, von der es schaetzungsweise nur noch ca. 15 000 Exemplare gibt. Wenigstens geben Einrichtungen wie Sepilok Grund zur Hoffnung, dass diese Tiere nicht, wie so viele andere Arten vor ihnen, aussterben.
Friday, August 11, 2006
Idyllisches Mabul und seine Bewohner
Hier einfach mal einige Eindruecke der zauberhaften Insel und einige Bilder der vielen süßen Kinder, die wir ununterbrochen fotografieren durften. Wie ihr euch vorstellen könnt, waren wir und unsere Kameras eine riesige Attraktion!






Thursday, August 10, 2006
Mein Geburtstag auf einer Trauminsel
Nur mit einem kleinen (von Ratten angefressenen) Tagesrucksack auf dem Ruecken wurden wir am 9.8. auf Mabul abgesetzt, einer wintzigen Insel mitten in der Celebes Sea vor Borneo. Nach einem ganzen Tag voll beeindruckender Tauchgaenge würden wir in einem traditionellen Langhaus bei einer Familie uebernachten. Der Weg dorthin führte uns vorbei an der Moschee, vor der eine ganze Truppe Jungs Fussball spielte, vorbei an vielen Fischerhäusern durchs gesamte Dorf,
in dem wir besonders von den niedlichen Kindern aufgeregt begruesst wurden. Sie sprangen uns begeistert vor die Kameras und wollten unbedingt, dass wir Fotos von ihnen machten. Die Bewohner des Dorfes, alle entweder Fischer, bei Tauchschulen oder Hotels angestellt, waren wohl grade von der Arbeit gekommen, denn es schien jeder im Ort zu sein. Die meisten Häuser des Dorfes sind auf Stelzen ins Wasser gebaut, denn direkt vor der Insel beginnt ein grosses Riff, ueber welchem das Wasser bei Ebbe teils nur noch ca. 30 cm hoch steht, dafuer
aber die ganze Zeit in wunderschoenen Tuerkistoenen leuchtet. In genauso einem Stelzenlanghaus bezogen wir unser Zimmer und setzten uns mit einem heissen Tee auf die grosse Veranda mit Blick auf's Meer und die umliegenden Langhaeuser. Das Abendessen bestand natuerlich aus frischem Fisch, Reis und Gemuese, war aber sehr lecker von der Familie zubereitet worden. Nachdem ich noch ein bisschen gelesen hatte, fiel ich schon um 21 Uhr totmuede in mein Bett und schlief ein. Doch oft kommt es ja so, wie man es nicht erwartet... Kathi setzte sich derweil auf die Terrasse ueber dem Meer und organisierte das Unglaubliche: eine Party. Um kurz
vor 24 Uhr weckte sie mich - schon leicht kichernd- auf und so wurde ich von einem einheimischen Polizisten abgeholt, der mich, noch in Schlafklamotten, auf die Terrasse begleitete. Und da sass auch schon die sehr froehliche Partygesellschaft, bestehend aus einem franzoesischen Paearchen, die mit uns im Langhaus wohnten und 6 Malayen, die sich irgendwie zusammen gefunden hatten: ein Security-Mann, Polizisten, Tauchlehrer usw., die alle offensichtlich schon seit 22 Uhr auf mich angestossen hatten und mir
nun ein Geburtstagsstaendchen sangen. Kathi hatte Luftballons, die Einheimischen Gin und Cola organisiert (sie mussten den Ladenbesitzer dafuer aus dem Schlaf reissen). Als Jaque (der Franzose) dann noch burmesische Zigarren in die Runde warf und Kathi Musik herbeibrachte stand einer langen Nacht wirklich nichts mehr im Weg. Als Geburtsgeschenk von den Polizisten bekam ich ihre Waffen und Muetze in die Hand gedrueckt und wir machten Fotos. Keine Angst, wir sind also nicht entfuehrt wurden! Das war wahrscheinlich dann
auch eines der interessantesten Geburtstagsfotos, die ich je von mir haben werde.... Zu fortgeschrittener Stunde gab's dann auch noch ein weiteres Staendchen der heiteren Malayen und sie sangen uns ihre bekannten Nationallieder ueber den Mount Kinabulu und das Tauchen auf Sipadan vor - mit dazugehoerigem Tanz. Sehr nett, unterhaltsam und alles auf Video festgehalten. Nach 7 Flaschen Gin beendeten wir den Abend so gegen 3 Uhr und fielen voellig fertig in unsere Betten (Gut, dass ich sowieso schon meinen Schlafanzug trug), unter denen wir das Wasser leise rauschen hoeren konnten.
Nachdem wir ausgeschlafen und gefruehstueckt hatten, ruhten wir uns auf der Veranda ueber dem Riff aus und beobachteten die vielen Fischer und Kinder mit bunten Plastikeimern, die nun bei Ebbe das Riff auf Fische und Krabben untersuchten. Welch entspannte Atmosphaere und Ruhe. Bis auf die knatternden Tauchboote, die ab und an in einiger Entfernung vorbei fuhren, war ausser
Wellen nicht sonderlich viel zu hoeren. Nach dem malayischen Mittagessen fuehrte uns ein weiterer Inslerundgang zurueck durch das lebendige Dorf und auf die andere Seite der Insel mit etwas aermlicheren Verhaeltnissen, wo wir - ununterbrochen Fotos von Kindern machend- schliesslich bei einem traumhaft gelegenen Luxustauchresort ankamen. Das Resort ist komplett aus dunklem Holz weit hinaus ins Wasser gebaut und bietet perfekt eingerichtete Aircon-Bungalows. Die Tauchboote koennen gleich
vor der Tuer starten oder man springt einfach direkt ins Wasser, befindet man sich doch schon mitten ueber dem Riff. Sowas muss man sich als Travel Agent natuerlich auch ansehen und so gab's hier dann auch ein Geburtstagseis. Von dort aus schlenderten wir langsam zurueck zum Pier, von dem aus uns unser Scubajunkie-Tauchboot gegen 16:30 wieder abholte. Schade, dass wir diese kleine freundlich Insel nun schon wieder verlassen mussten, hier haetten wir es wohl noch eine Woche ausgehalten.Am Abend gab's dann noch einen leckeren Schokogeburtstagskuchen und eine kleine Party in der Scubajunkie Bar mit einigen Tauchlehrern und Tauchern, die sich immerhin auch bis 2 Uhr hin zog, aber natuerlich an die wirklich sehr besondere Atmosphaere mit den lustigen Malayen auf Mabul niemals heranreichen konnte.
Wednesday, August 09, 2006
Ein Traum in Blautoenen
Sipadan vor der Kueste Sabah's auf Borneo gehoert zu den Top 5 Tauchspots weltweit, und da wir nun schon mal in diese Richtung unterwegs waren, entschlossen wir uns, hier unseren Advanced Open Water Kurs zu machen, der netterweise einen Photodive beinhaltete. Wenn man nach 1-stuendiger Bootsanreise von Semporna aus ins Wasser nahe Sipadan springt, sich noch an der Oberflaeche befindet und einfach nur den Kopf ins Wasser haelt, eroeffnet sich einem bereits eine unglaubliche und jedesmal atemberaubende Welt. Man glaubt in einem grossen Aquarium zu sein. Meeresschildkroeten gibt es gleich als Hundertschaft und auch die Haie und Barracudas lassen nicht lange auf sich warten. Beeindruckende Arten- und Farbenvielfalt, die einen auch Tage spaeter noch staunen laesst. Aber seht einfach selbst. (Der Taucher hinter der Schildkroete bin uebrigens ich, tolles Foto von Kathi) Und die Fotos sind von uns persoenlich. :-)












