Wednesday, March 29, 2006

Lopburi - Stadt der Affen

Eigentlich wollten wir direkt nach Ayutthaya weiter, doch wir hatten den Tipp bekommen, diese Stadt auf keinen Fall zu verpassen. Lopburi gibt sich selbst den Beinamen "Affenstadt" und zeigt dies auch gleich mit zwei riesigen goldenen Affen am Bahnhof. Und tatsaechlich bevoelkert eine ganze Horde von ca. 300 Makaken die Altstadt. Schon morgens auf dem Weg zum Narai Raja Niwet-Palast sahen wir viele Affen auf den Strassen. Sie kletterten auf Autos und Motorraeder, hangelten sich die Telefonleitungen entlang und schnappten sich ab und an die Einkaufstuete von Passanten, in denen sie Essbares vermuteten. Vor uns traf es eine junge unvorsichtige Hollaenderin - mit ihrem Gekreische war sie allerdings lustig anzuschauen. :-)
Nachdem wir nun also die Ruinen der Palastanlage eines thailaendischen Koenigs aus dem 17. Jhrd und das dazugehoerige Museum angesehen hatten, gingen auch wir Richung "Affentempel". Rund um den Prang Sam Yod und auch auf diesem leben die meisten Affen der Stadt. Die Aufseher des Tempels gaben uns gleich einen "Bodyguard" mit Steinschleuder und Schlagstock mit, dem es sichtlich Spass machte, uns und die Affen mit unseren Kameras zu fotografieren. Ohrringe und Schmuck musste abgenommen werden, die Handtaschen hielten wir ganz fest. Wir gingen rundrum und in den Tempel, der mit Gitterstaeben gegen die Affen geschuetzt ist. Auf den Bildern sind also nicht die Affen hinter Gittern, sondern wir. ;-) Einige der Makaken hatten grade Junge bekommen, und so konnten wir kaum mit dem Fotografieren der niedlichen Viecher aufhoeren...Wir fotografierten so lange, bis unsere Speicherkarten voll waren. Schraeg gegenueber des Affentempels liegt der Sarn Pra Karn-Schrein, auf dessen Gelaende grade eine ganze Gruppe von ca. 50 Affen gefuettert wurde. Da sollte man lieber nicht dazwischen gehen, denn als ein kleines Maedchen doch zu Nahe kam, sprang ihr ein Affe gleich in ihre langen Haare und verfing sich unter grossem Geschrei von beiden... ich glaube die Arme steht immer noch unter Schock. Dafuer geht's uns nach einer Nacht im klimatisierten Hotel wieder richtig gut! :-)

Phitsanulok

Gegen Mittag erreichten wir mit dem Bus die wichtige Handelsstadt Phitsanulok. Da wir mal wieder Geld sparen wollten, suchten wir uns zu Fuss ein Hotel... doch da hatten wir die Mittagshitze wirklich unterschaetzt. Als wir nach ca. 15 min. unser Ziel erreichten, waren wir voellig am Ende und sahen aus, als waeren wir grade einem Pool entsprungen.... Aber egal, nach ner Dusche gings los zum Wat Phra Si Rattana Mahathat, in dem der vielleicht schoenste Buddha des Landes, ja, vielleicht sogar der Welt stehen soll. Eigentlich sahen wir dort mehrere schoene Buddhas, die meisten aus vergoldeter Bronze vor mit goldenen Bildern bemaltem schwarzen Hintergrund. Aber auch hier wurde es uns bald zu heiss und wir suchten den naechsten KFC um uns abzukuehlen. Als wir am fruehen Abend auf den Nachtmarkt am Fluss gehen wollten, sahen wir etwas ganz Unerwartetes: Ungefaehr 200 meist Jugendliche machten unter professioneller Anleitung eine Art Aerobic in einem Park direkt am Fluss. Fast so, wie in China die Aelteren ihr Tai Chi am Morgen. Wir bewunderten die ganze Gruppe, da uns schon vom Zuschauen und den immernoch hohen Temperaturen der Schweiss auf der Stirn stand und goennten uns eine Cola. Anschliessend ging es aber doch auf den Nachtmarkt, der sich als Shoppingparadies fuer Kleinkrams entpuppte. Echt krass. Kathi und Ich hatten bisher doch recht gut unsere Shoppingvorliebe unterdruecken koennen, aber genau hier und jetzt war es vorbei. Die Verlockung war einfach zu gross. Wir kauften uns tolle Shirts, Ohrringe und Armbaender... Nach einigen Stunden begaben wir uns dann in eine Art Open-Air-Restaurant im Phitsanoluk Bazaar, einem Disco-, Bar- und Restaurantviertel, auf der anderen Seite des Flusses. Anstatt eines bestellten Bieres bekamen wir jedoch 2 Glaeser Milch und eine Portion Pommes. Irgendwie haben wir immer noch ein wenig Verstaendigungsschwierigkeiten. Wir waren auch weit und breit die einzigen Europaer und es gab noch nicht mal Speisekarten oder so auf Englisch.....Aber netterweise lud uns der Chef des Ladens dann auf alles ein. :-)

Am naechsten Morgen machten wir uns nach einem eigentlich nicht mehr geniessbar scharfen Fruehstueck auf den langen Fussmarsch zum Folk Museum der Stadt. Das ueberraschend interessant gestaltete Museum ueber den Alltag der thailaendischen Landbevoelkerung lag wunderschoen in einer Gartenanlage mit kleinem See und ueberdachten Sitzplaetzen und die verschiedenen Ausstellungen lagen in typischen Teakholzhaeusern. Besonders interessant waren die Informationen (mit Bildern) zu Reisanbau und Bueffelkastration.
Der Gruender, ein bekannter Kuenstler der Region, hat auch richtig niedliche Maskottchen entworfen, die ein bisschen durchs Museum fuehren. Anschliessend besuchten wir noch die Buddha Casting Factory, in der bei einer Fuehrung die Herstellung von metallenen Buddhafiguren in ihren vielen Schritten erklaert wurde.Voellig fertig von der Hitze goennten wir uns dann am Nachmittag einen vollklimatisierten Zug zu unserer naechsten Station. Nun hatten wir es fast eine Woche ohne Klimaanlage ausgehalten, das musste erstmal reichen.

Sunday, March 26, 2006

Erste Koenigsstadt Sukhothai

Sukhothai ist in 2 Teile aufgeteilt. Den alten Stadtteil, in dem vor allem der riesige Historical Park zu sehen ist und die heutige Stadt mit vielen Geschaeften, Gaestehaeusern und Maerkten, wo wir uns ein Hostel suchten. Die erste Nacht nahmen wir ein Zimmer fuer 150 Baht mit Gemeinschaftsbad (endlich richtiges Backpackerfeeling), zogen dann aber aufgrund der naechtlichen Hitze in der 2. Nacht in einen kleinen Bungalow fuer 250 Baht. Juhuu, unser erster Bungalow. :-) In diesem Hostel gibt's dann auch endlich mal die typisch thailaendischen Klospuelungen - naemlich keine. Es wird einfach munter mit einer Kelle Wasser in die Toilette geschuettet, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist ... was einige Schopfeinheiten dauern kann.

Am naechsten Morgen standen wir mal wieder um 6:30 auf, denn wir wollten doch die paar Stunden am Tag, in denen es noch unter 30 Grad ist - ungefaehr bis 09:30, nutzen. Mit dem Minibus fuhren wir nach Old Sukhothai, mieteten uns 2 Fahrraeder und erkundeten die weitlaeufigenTempelanlagen noerdlich der alten Stadtmauer. Besonders beeinddruckend war hier der Wat Sri Chum mit dem riesigen sitzenden Buddhat Phra Atchana aus dem 14. Jhrd. Das ist diese wunderschoene Buddhafigur, deren Hand oefter mal auf Karten und in Zeitschriften abgedruckt wird. Ich war natuerlich fuer den Rest des Tages voellig begeistert diese Figur mal live zu sehen, da ich schon ein Bild davon zu Hause habe. :-)

Fuer nachmittags hatten wir uns mit 2 anderen Paearchen aus unserem Hostel zu einer "philosophischen Fahrradtour" verabredet. Die Anderen hatten am Abend zuvor auf einem buddhistischen Fest Michael kennengelernt, einen Deutschen der seit mehr als 15 Jahren immer wieder fuer mehrere Monate in Thailand lebt und schon fast ganz Asien alleine nur mit seinem Fahrrad bereist hat. Er befasst sich seit ueber 30 Jahren mit der Lehre Buddhas und war fuer uns ein idealer "Reiseleiter", der uns sehr wortgewandt einen Ueberlblick ueber asiatische Kultur uns Lebensweise geben konnte. Als wir uns um 13 Uhr mit ihm trafen, war es allerdings so heiss, dass wir zusammen mit Carsten und Kati eine Art TukTuk fuer die Tour mieteten, die anderen beiden ein Mofa. Fuer die naechsten 5 Stunden ging es ueber Doerfer, zu Kloestern, vorbei an Tabakfeldern, immer entlang am Fluss bis wir schliesslich zum Wat Thawet kamen. Nach einem Traum hat hier ein Abt bis zu seinem Lebensende einen "Lerngarten" fuer leseunkundige Dorfbewohner gebaut. Lebensgrosse Figuren erzaehlen die Lebensgeschichte Siddharta Gautamas und geben Einblicke in die Lehre Buddhas. Ein ca.10 m hoher chedi-foermiger Bau bietet Platz fuer Lehrveranstaltungen und zur Meditation. Leider fehlen Gelder, um die Anlage angemessen zu restaurieren. Michael hat selbst geholfen mit den Soehnen des Abts die Anlage fertig zu stellen und zu restaurieren, doch im Moment koennen noch nicht einmal ein paar Eimer Farbe bezahlt werden.
Am Abend trafen wir uns zu viert wieder mit Michael und gingen typisch thai in einem Strassenrestaurant essen. Es gab leckere Reisnudeln. Danach ging es noch in die Kitty Bar - eine Bar, die nur mit Hello Kitty-Zeugs ausgestattet ist. Eine fuer Thailand eher ungewoehnlich Bar, aber so bunt und ueberladen, dass sie unbedingt sehenswert ist.


Am naechsten Morgen ging es wieder frueh raus, denn wir wollten sogar noch eine halbe Stunde frueher als am Vortag Old Sukhothai erreichen.Wieder auf -uebrigens sehr guten- Fahrraedern unterwegs, sahen wir uns den gesamten zentralen Teil der Anlage an, in der der Wat Mahathat alles ueberragt. Dieser koenigliche Tempel war seiner Zeit der groesste des Landes. Die ganze Stadt ist einfach wunderschoen gelegen. Zwischen den verschiedenen meist rotfarbenen Tempeln stehen viele gruene Baeume, es gibt viele Wassergraeben mit pinkfarbenen Seerosen, im Hintergrund sieht man eine Huegelkette, was alles vor dem schoenen blauen Himmel richtig leuchtet. Anschliessend machten wir bis mittags noch eine Fahrradtour in die sehr weitlaeufigen westlichen Anlagen, die sich bis in die Huegelkette hineinziehen. Hier muss man die Huegel erklimmen um einige Chedis und Buddhafiguren bewundern zu koennen. Aufgrund der mittlerweile sehr hohen Temperatur und unserer Kondition entschieden wir uns jedoch, dass ein Aufstieg (zum Wat Sapan Hin) genug sein wuerde. Ausser uns war auch bloss ein grosser Leguan dort.
Da man bei diesen Temperaturen ab mittag eigentlich nur noch essen, schlafen und ins klimatisierte Internetcafe gehen kann, sah unsere weitere Tagesplanung genau das vor.

Thursday, March 23, 2006

Lampang

Es ist heiss. Eigentlich ist es die ganze Zeit heiss, und ab und zu auch noch mal heiss. Auch im Nachtzug nach Lampang war es heiss. Wir hatten ein oberes und ein unteres Bett gebucht (ohne Klimaanlange), aber in dem oberen war es so heiss und es war so klein, dass wir beide uns einfach das Untere, unsere Rucksaecke sich das Obere geteilt haben. Jaja, wir sind ja flexibel. Wie wunderbar war es da, als wir in unserem wunderschoenen Guesthouse direkt am Wang-Fluss ankamen. Super! Komplett aus Teakholz (dieses tolle dunkle Tropenholz) erbaute Haeuser in einer Gartenlandschaft, unser Zimmer mit Balkon und Haengematte mit Blick auf den Fluss. Naja, und folglich auch einige Muecken, die mich innerhalb von 10 min gleich 6mal gestochen haben. Das ist absoluter Rekord. In Lampang gibt es eigentlich Einiges zu sehen, aber es gibt kaum Touristen in der Stadt. Noch nicht einmal die Mitarbeiter der Tourist Information sprechen Englisch - aber wenigstens laecheln sie alle sehr nett. Dafuer gibt es Wats im Ueberfluss und noch viel mehr laechelnde Thais. Das Aushaengeschild der Stadt sind allerdings die Pferdekarren, die, hier noch als Taxi fungierend, durch die Stadt trotten. Als wir probierten den Wat Phra Kew Don Tao zu finden, merkten wir jedoch mal wieder wie schwierig es sein kann, sich mit Haenden und Fuessen zu verstaendigen, aber: wir fanden den Wat nach ungefaehr einer Stunde und waren ganz stolz! ;-)

Heute haben wir dann unser bisheriges Highlight besucht: das National Elephant Institute. Es ist das weltweit Einzige dieser Art, dient zum Schutz der Elefanten und soll die Tradition der Arbeitselefanten bewahren. Morgens kann man zugucken, wie die Elefanten mitsamt ihrer Mahouts (Elefantenfuehrer) ein Bad nehmen, dann kann man sich eine Elefantenshow angucken, Elefanten fuettern und ueber den Kopf schreicheln und zu guter letzt auch noch eine Runde reiten. Das haben wir uns natuerlich alles nicht entgehen lassen. Es gibt auch ein Elefantenkrankenhaus zu sehen. Und der Clou: aus den taeglichen Tonnen Elefantendung wird auch noch Papier hergestellt und in Shops verkauft. Im Moment ueberlegen wir sogar noch, wenn wir in einigen Wochen wieder im Norden sind, dort eine 3-taegige Mahout-Ausbildung zu machen. So'ne Elefantenfuehrer-Urkunde waer schon echt laessig.

Anschliessend haben wir nach langen Verhandlungen mit Songthaew-Fahrern (das sind quasi TukTuks, aber mit mit Sitzbaenken auf ner Pick-up-Ladeflaeche) auch noch den maerchenhaften Wat Phra That Lampang Luang in einem kleinen Dorf einige km von Lampang besucht. Die Anlage ist mindestens 1300 Jahre alt und man kann einen Smaragd-Buddha, einen 45 m hohen Chedi und viele goldene Buddhas in allen Groessen bestaunen. Die groesste Attraktion waren jedoch irgendwie Kathi und Ich, denn anstatt Fotos von der Anlage zu machen, wurden wir alle 5 min. gefragt, ob die Thais Fotos zusammen mit uns machen duerften. Und das in diesen Outfits... (Man verzeihe mir bitte die Teva-Sandalen...) Das hatten wir zwar auch schon auf unserer Reise nach China erlebt, aber das man in Thailand noch ne Attraktion ist, war echt ne Ueberraschung.
Ab morgen geht's wieder Richtung Sueden, Schritt fuer Schritt nach Bangkok.

Tuesday, March 21, 2006

First nights in Bangkok



Nachdem unser Flugzeug in Muenchen bei Minus-Graden noch enteist werden musste, kamen wir mit ca. 1 Stunde Verspaetung in Bangkok an - bei 36 Grad. Ganz backpacker-like nahmen wir natuerlich kein Taxi, sondern schulterten unsere doch viel zu schweren Rucksaecke und probierten mit Bus und TukTuk unser Hotel etwas ausserhalb des Zentrums zu erreichen, was uns nach ca. 2 1\2 Stunden voellig fertig auch gelang. Nur das Empfangskomitee des recht schicken 4*-Hotels konnte sich ein grinsen nicht verkneifen, als wir unsere riesigen Rucksaecke aus dem kleinen TukTuk rauswuchteten.... Naja, jedenfalls hatten sich diese Strapazen gelohnt, denn schon 20 min. spaeter lagen wir auf unseren gepolsterten Holzliegen, direkt am Chao Phraya Fluss und liessen uns unter Palmen die letzten Sonnenstrahlen auf unsere Ruecken scheinen. Vor uns knatterten die Passagier- und Frachtschiffe gleichmaessig vorbei und von den Restaurants neben dem Hotel stiegen diese typischen Thai-Duefte auf. Kurz gedachten wir den Daheimgebliebenen und sprangen gleich darauf einen Runde in den wunderschoenen Pool des Hotels. Wir entschlossen uns, den Abend ruhig angehen zu lassen und nutzten unseren Buffet-Gutschein des Coffee Shops im Hotel. Zu verschiedenen Curries und vielen frischen Fruechten goennten wir uns einen frisch-gepressten Ananassaft. Hmm, lecker. Daraufhin fielen wir vollgefressen in unsere weichen Betten und schliefen am naechsten Morgen aus. Ein bisschen fuehlten wir uns wie Prinzessinnen... :-)

Nachdem wir bei ausgiebigem Fruehstuck unter Palmen von unserer Kellnerin Malai die ersten Worte Thai gelernt hatten, verschlug es uns erst nocheinmal an den Pool, bevor wir mit hauseigenem Shuttleboot und hypermodernem Skytrain in die Einkaufscenter-Distrikt fuhren. Irgendwie kommen einem die europaeischen Shoppingcenter ein bisschen rueckstaendig vor, wenn man so durchs marmorgeflieste Siam Paragon wandelt und sich Armani, Prada, Gucci nebst Dior und Jimmy Choo aneinanderreihen, alles in Hochglanz und umgeben von Wasserfaellen... Eigentlich auf der Suche nach einer Digitalkamera verschlug es uns ersteinmal ins das schon viel quirligere und mehr asiatisch-anmutende Siam Center und ins Mah Boon Krong Center, bevor wir uns zum Chatuchak Weekend Market aufmachten- ein wahres Shoppingparadies mit mehr als 15000 Staenden. Um die Maedels mal etwas eifersuechtig zu machen (2 Euro = ca. 100 Baht): toll-designte T-Shirts 100 Baht (von denen Kathi sich eins kaufte), top-modische Sonnenbrillen fuer 100 Baht (von denen wir beide uns eine kauften), Geldbeutel aus Stoff ab 10 Baht, laessige Shorts oder auch Jeans fuer 200 Baht und lange Ohrringe ab 5 Baht. Ansonsten gab's eigentlich alles: Moebel, Hundebabies und Ballkleider fuer Hunde, Plastikblumen, Eichhoernchenbabies und jede Menge zu essen. Leider konnten wir mangels Geld und vor allem Platz im Rucksack nicht so richtig zuschlagen, aber: Chatuchak, wir kommen wieder!!! Spaetestens direkt vor unserem Rueckflug!

Um wenigstens ein bisschen Kultur zwischen unsere Pool-Sessions zu bringen, fuhren wir am naechsten Tag mit dem Linienboot zum Grand Palace und besichtigten diesen, Wat Phra Keo und Wat Arun schon mal von aussen und machten uns dann bei mind. 40 Grad in der Sonne auf zur beruechtigten Khaosan Rd, um fuer uns und Luke in der Gegend schon mal ein Hostel fuer unsere naechsten 4 Tage in Bangkok zu buchen. Die Suche hiernach und nach guenstigen Bahntickets dauerte fast den ganzen Nachmittag, aber wir waren erfolgreich. Die Khaosan ist DIE Backpackerstrasse der Stadt (kommt auch in The Beach vor) und die ganze Gegend erfuellt wirklich das Klischee. Es gibt fast nur Backpacker aus der ganzen Welt und einige arbeitende Thais. Es ist aber ne witzige Atmosphaere und im Umkreis gibt es ein paar wirklich tolle, chillige Cafes. Mit Sonnenbrand und einigen Baht weniger in der Tasche, machten wir uns abends mit dem Schnellboot auf den Heimweg. Mal wieder fielen wir, nachdem wir all unser Zeug unter grosser Kraftanstrengung in unsere Rucksaecke gequetscht hatten, voellig fertig in unsere samtweichen Betten.

Nun ist die Zeit des ueberschwelligen Luxus vorbei. Von nun an geht es per unklimatisierten Bahnen und Bussen durchs Land. Abgestiegen wird in simplen Hostels. Die Rucksaecke muessen wir irgendwie tragen, obwohl wir kaum laufen koennen und sie ungefaehr 20cm ueber unsere Koepfe hinausragen. Irgendwie lachen sich die Hotelangestellten immer kaputt, wenn sie uns so sehen.... Die naechsten 10 Tage werden wir in Nordthailand unterwegs sein. Ab jetzt wird's richtig interessant.... :-)

Thursday, March 16, 2006

Facts and Figures

So, bevor es nun morgen für ein halbes Jahr durch Südostasien geht, hier noch mal die "facts and figures" zum Vergleich für meine Rückkehr nach Deutschland:
- Gewicht: etwas über 60kg
- Größe: 169cm
- Augen: rund, grün/braun, nicht "schlitzig" ;-)
- Haare: braun, lang und gelockt, nicht schwarz und nicht glatt - Haut: schneeweiß (nach so einem langen Winter...)
Mal schauen, wie es in einem halben Jahr aussieht ;-)

Der Rucksack ist fast gepackt und die Uni-Bewerbungen auf dem besten Wege fertig zu werden.... es kann also losgehen!